
Der Grand Prix Special zählt zu den anspruchsvollsten Prüfungen der klassischen Dressur. Nach dem Grand Prix geht es in dieser Prüfung noch stärker um die präzise Ausführung der Lektionen, die Harmonie zwischen Reiter und Pferd sowie um Ausdruck, Durchlässigkeit und die Qualität der Übergänge. Besonders Piaffe, Passage, Galoppwechsel und die Übergänge zwischen den einzelnen Lektionen verlangen ein hohes Maß an Genauigkeit und Konstanz.

Im Grand Prix am Vortag waren sechs Paare am Start, drei Paare hatten sich für den Grand Prix Special entschieden und drei Duos werden wir morgen (Samstag) um 13. Uhr in der Grand Prix Kür sehen.

Spannendes Duell an der Spitze
An die Spitze des Klassements im CDI3* Grand Prix Spezial um den Preis von Caesaro Med setzte sich Leonie Laukgs (GER) mit Sternenwanderer durch. Das Paar kam auf 65,660 Prozent und überzeugte dabei vor allem durch seine Konstanz. Vier der fünf Richter sahen das deutsche Duo auf Rang eins.

Nur knapp dahinter landete Ulrike Prunthaller (AUT/ST) mit Topmodel. Die Österreicherin erreichte 65,085 Prozent und musste sich damit lediglich um 0,575 Prozentpunkte geschlagen geben. Den dritten Platz belegte mit 64,489 Prozent ebenfalls eine Österreicherin: Katharina Haas (AUT/OÖ) mit ihrer Liebeskind, die heute schon deutlich besser mit der Atmosphäre in der Halle zurechtkam als im Grand Prix gestern.

CDI3* Grand Prix Special | Preis von Caesaro Med
1. Leonie Laukgs (GER) – Sternenwanderer 65,660 %
2. Ulrike Prunthaller (AUT/ST) – Topmodel 65,085 %
3. Katharina Haas (AUT/OÖ) – Liebeskind 64,489 %